Aussi Adventure

 
03Januar
2014

Städte, Küste und ein bisschen Weihnachten

Jetzt ist es soweit, hier kommt mein letzter Blogeintrag über meine letzten Erlebnisse in Australien:
Nach einer schönen Zeit bei den Whitsundays gings für Rikke und mich nach Sydney weiter. Ich muss echt sagen, ich habe das Stadtleben ein bisschen vermisst. In Sydney sind wir dann auch viel gelaufen und haben uns jede Menge angeschaut. Natürlich durfte da eine Fotosession an der Harbourbridge und dem Opera House nicht fehlen (Bilder werden später folgen).  Den berühmten Bondi Beach haben wir auch besucht und noch ein bisschen die Sonne genossen und an unserer Bräune gearbeitet. Mit der Fähre gings dann noch nach Manly wo es weiere schöne Strände gibt und einige nette kleine Cafes und Bars. 
Nach einigen Tagen haben wir uns dann wieder ins Flugzeug gesetzt und sind richtung Melbourne geflogen. Dort wurden wir dann von meiner neuseeländischen Familie abgeholt mit denen wir dann auch Weihnachten verbracht haben. Mit dem Wetter hatten wir mal wieder Glück, es war überwiegend sonnig und unser Hotel hat uns einen Ausblick direkt auf Melbournes CBD geboten. Hier haben wir uns dann auch noch einmal richtig ausgelebt was das shopping angeht. Einen Tag vor Weihnachten waren wir auch noch mit Paul, Lynn, Lisa und Jan beim Afternoon Tea was sehr schön und lecker war und uns so langsam auf Weihnachten eingestimmt hat, was bei dem Wetter auch dringend nötig war, denn bis dahin war von Weihnachtsgefühl noch keine Spur. An Weihnachten selbst gab es dann jede Menge Essen und viel zu erzählen.
Für unsere letzte Reise hatten wir dann ein Auto gemietet um die Great Ocean Road entlang zu fahren. Da es wohl die beschäftigste Woche des Jahres war, mussten wir fast im Auto schlafen. Am Schluss haben wir aber dann doch noch ein Backpacker direkt am Strand gefunden das noch Betten für uns über hatte. Entlang der Great Ocean Road haben wir uns dann all die Sehenswürdigkeiten wie die 12 Apostel und die London Bridge angeschaut und unsere letzten Tage genossen bevor es zurück nach Melbourne ging wo sich dann unsere Wege trennten und es für mich "Good bye Australia" hieß. Denn hier war meine Reise zuende. Mit einem kurzen Stopover in Doha ging es für mich direkt in meine alte neue Heimat. 4,5 Monate Australien gingen vorbei wie im Flug. Ich habe jede Menge tolle Menschen kennen gelernt, vieles erlebt und gesehen und die Zeit dort sehr genossen. Es war definitv eine unvergessliche Zeit.
An dieser Stelle bleibt mir nur noch Danke zu sagen dass ihr meinen Blog verfolgt habt und so ein Stück weit an meiner Reise teilgenommen habt.

Liebe Grüße, Maren 

 

Welcome to Sydney Opera House Harbour Bridge again and again... Royal Botanical Gardens Afternoon Tea and again Verdauungsspaziergang an Weihanchten im Park... Weihnachtsessen Christmas Lights Great Ocean Road Ausblick Great Ocean Road Drive 12 Apostels London Bridge

18Dezember
2013

Whitsundays

so, jetzt sieht es doch so aus als hätte ich Zeit noch ein Update von unserem Whitsundays Sailing Trip zu schreiben. 
Nach der End of Semester Party Samstag Nacht hat uns dann der Airport Transfer am nächsten Morgen um 10 abgeholt. Ganz schön früh wenn man bedenkt dass wir die letzten drei Nächte mehr oder weniger durchgefeiert haben. Aber es gab ja auch einiges zu feiern, die Exams sind überstanden, wir hatten ein geniales Semester und um den Abschied von allem und jedem einfacher zu machen haben wir noch eine letzte Abschiedsparty geschmissen.
Der Weg zum Gate von den Varsity Shores ist dann doch etwas schwer gefallen. Nachdem die Schlüssel im Briefkasten des Managements gelandet sind gings los richtung Whitsundays, Whiteheaven beach und einer Ladung Sonnenschein.
Das Highlight des Trips war ohne Zweifel der Whiteheaven beach, den manche von euch vielleicht auch aus der Raffaelo Werbung kennen :) Die Gelegenheit haben wir auch genutzt um jede Menge Fotos zu machen. Damit dann auch ein bisschen Weihnachtsstimmung aufkommt gibt es auch einige typisch Aussi Weihnachtsfotos, die ihr euch am Ende anschauen könnt, inklusive Vegemite :)
Auf dem Trip habe ich auch meinen ersten Scubadive gemacht und mir das Great Barrier Reef das bis zu den Whitsundays runter reicht genauer angeschaut, davon gibt es natürlich auch einen Beweis, auch wenn es vielleicht nicht gerade das schönste Foto von mir ist das die Welt je gesehen hat.
Die Zeit in der wir nur gesegelt sind haben wir genutzt um unsere Bräune noch einmal aufzufrischen und hoffen wir können sie retten bis es dann ins kalte Deutschland zurück geht. Denn mit dem Ende unseres Whitsunday Trips kam leider auch unser letzter Strandtag.
Ansonsten haben wir während dem Segeln auch noch so einige Meereskreaturen gesehen. Die verschiedensten kleinen bunten Fische, Schildkröten und sogar ein Hai. Der war allerdings ehr klein und bis wir unsere Kameras rausholen konnten auch schon wieder weg. Aber lange Rede kurzer Sinn, hier kommen die Bilder :)
In diesem Sinne, frohe Weihnachten, bis bald!

 

Ja, diesem Riesenfisch bin ich begegnet... showing off my prettiest side :D unsere Gruppe auf dem Weg zum Whiteheaven beach und nochmal, vom lookout a little bit of paradise showing our love to Australia jump weils so schön war noch einmal im Doppelpack Frohe Weihnachten :)   und noch einmal ganz Aussi Style :) in Vegemite zu stehen macht echt Spaß :D  und mit diesem Sonnenuntergang ging unser Segeltrip zuende 

14Dezember
2013

Good Bye Gold Coast

Soo, kaum zu glauben, aber jetzt bin ich schon seit 120 Tagen hier in Australien und verbringe meine letzten Stunden an der Gold Coast. Time is flying! Es fühlt sich an als wäre ich erst vor wenigen Wochen hier angekommen und gleichzeitig kommt es einem vor wie eine Ewigkeit. Wir alle hier haben uns an das Leben in Australien und an der Bond gewöhnt und ohne zu realisieren wie die Zeit an uns vorbei gerannt ist werden wir unsere letzte Party heute Abend zusammen feiern.

Aber es ist ja noch nicht komplett vorbei, morgen geht’s in den Flieger zu den Whitsunday Islands, einige der schönsten Strände der Welt bestaunen,  uns vom Great Barrier Reef verzaubern lassen und hoffentlich ein bisschen brauner danach nach Sydney fliegen. Melbourne und Umgebung stehen auch noch auf dem Reiseplan und natürlich die Great Ocean Road. Da ich wahrscheinlich währenddessen kein Internet haben werde kommt der Bericht davon dann aus Deutschland, denn ja, ich bin noch dieses  Jahr zurück :)

Die letzten Wochen waren weniger ereignisreich da ich ja für die  Finals lernen musste. Jedoch hab ich auch noch ein must do hier erledigt. Ich hatte einen süßen kleinen Babykoala auf dem Arm namens Toblerone. Und wenn wir schon mal im Currumbine Wildlife Sanctuary gings auch noch auf Streicheltour mit den Kängurus. Eins davon mochte mich besonders, warum werdet ihr auf dem Bild später sehen.

Jetzt gibt es nur noch eine Herausforderung für mich, meinen Koffer um 2 Kilos zu reduzieren, wenn gleichzeitig noch Wäsche in der Waschmaschine ist die verstaut werden will. Wir werden sehen wie erfolgreich ich damit sein werde. So, jetzt werde ich euch noch ein paar Bilder hochladen bevor ich mich auf Verabschiedungstour begebe. Wenn ihr das nächste Mal von mir hört hat mich dann good old Germany wieder. Von daher,

See ya soon!

baby koala Toblerone und ich und zwei Sekunden später war es verschwunden im Beutel bei Mama Attention - kenguru crossing Chiller Es ist offiziell, ich hab meine große Liebe in Australien gefunden :)

02Dezember
2013

Uni, Bibliothek und ein bisschen Essen

Hey,

so jetzt ist es mal wieder an der Zeit mich zu melden, auch wenn es momentan nicht so viel zu erzählen gibt. Die letzten 2 Wochen waren voll gepackt mit Assignments und Präsentationen und leider auch meiner letzten Vorlesung hier in Australien. Ab heute haben wir frei um uns auf die Finals vorzubereiten und am Freitag geht es dann los, eine Woche voller Klausuren. Es bleiben mir also nur noch knapp 2 Wochen hier an der Gold Coast bevor es dann noch auf Reisen und nach Hause geht. 

Von Weihnachtsstimmung ist hier noch nicht allzu viel zu spüren. Die Deko hängt zwar und die Weihnachtslieder dröhnen aus den Lautsprechern, aber mit über 30 Grad ist es schwer zu glauben dass Weihnachten vor der Tür steht. Allerdings gewöhnen wir uns schon langsam an das viele Essen, Haus 69 hat wahrscheinlich das beste Essen in den ganzen Shores. Nur ein paar Eindrücke hier :)

Claire's leckere Dumplings Ein bisschen Heimat für meine Mitbewohnerinnen und unser WG Frühstück :)

Ansonsten hat sich mein Leben momentan mehr oder weniger in die Bibliothek verlegt. Die Verkäuferin im Bibliothekscafe weiß sogar schon was ich trinken will wenn ich wieder mal angelaufen komme. Was nicht heißen soll dass wir auf jegelichen Spaß verzichten. Hin und wieder lassen wir uns dann doch noch in der Uni Bar oder im CBD blicken. Und morgens wird ab und an auch dem Pool noch ein Besuch abgestattet. Das muss man ja noch ausnutzen solanger er direkt vor der Haustür ist.

Da ich so weit ich weiß noch keine Bilder von Halloween gepostet habe, kommen hier noch welche. Halloween wird hier relativ groß gefeiert und es sind überall Partys. Wir hätten auch Fotos mit einer schönen großen Australischen Schlange in der Unibar machen können, aber darauf hab ich gerne verzichtet, ich hab sie nur kurz aus sicherer Entfernung betrachtet :)

Dex und sein Lolli Blonde Katzen...

Und damit ich auch noch die letzten beiden Wochen gut überstehe, widme ich mich jetzt mal wieder der lieben VWL und Finanzwelt.

Ich werde auf jeden Fall noch Bilder von meinem Trip nach dem Semester posten und wenn es aus Deutschland ist :)

Liebe sonnige Grüße,
Maren 

12November
2013

Going to Paradise

Bula,

ja, ich war die letzten 5 Tage auf den Fiji Inseln und habe sogar ein Wort gelernt. Die Menschen dort sind extrem frendlich und bei der Ankuft auf jeder Insel wird man mit einem "Bula-Lied" begrüßt. 
Ich habe ja noch nie an die Echtheit der Fotos in den Broschüren und auf Postkarten geglaubt mit dem tiefblauen Wasser und den langen weißen Sandstränden mit Palmen. Am Wochenende wurde dann meine Weltanschauung im positiven Sinne zerstört, denn es gibt sie wirklich und zwar auf den Fiji Inseln.
Am Mittwoch Abend sind wir von Brisbane auf nach Nadi geflogen und dann von dort aus weiter mit dem Boot zu unserer ersten Insel ins Manta Ray Resort. Bereits während der Schifffahrt wurde uns langsam klar das wir gerade wegs ins Paradies fahren. Zwar sind die Unterkünfte auf der ersten Insel alles andere als luxuriös, aber es passt zum Ineslleben da. Ein Haus ohne Fenster und Türen mit 32 Betten und Geckos und anderen tierischen Gestalten als Bettnachbarn. Natürlich darf das Plumsklo an dieser Stelle nicht vergessen werden und die eiskalten Duschen. Trotzdem ist es ein Ort wo man sich wohlfühlen kann. Der Strand, die Sonne, die netten Leute und das Meer entschädigen so einiges. Nicht zuletzt muss das Essen erwähnt werden. Da es so etwas wie Supermarkt oder Kiosk auf den kleinen Inseln nicht gibt, muss im Restaurant gegessen werden und das Angebot ist erstaunlich groß, angefangen vom Rührei über den altbekannten Bürger bis hin zu Fiji Spezialitäten in Kokosmilch war alles vertreteten und wer nicht genug hatte konnte sich auch drei mal Lunch bestellen.
Da es an Land bereits so schön war haben wir uns auch mit Schwimmbrille und Schnorchel ins Wasser getraut. Kaum zu glauben, wir mussten nicht mal 10 Meter vom Strand wegschwimmen um die ersten kleinen Korallenriffe zu sehen. Bei genauer betrachtung haben wir dann auch unseren Kindheitsfreund Nemo getroffen :)

Nach zwei Tagen in was wir als Paradies ansahen ging es weiter zu einer der nördlichsten Inseln zum Blue Lagoon Resort. Dort wurden unsere Erwartungen dann sogar noch übertroffen. Das Wasser war noch klarer und türkisblau und der Strand war noch schöner und Länger. Dazu kam ein geschlossener Raum mit nur 8 Betten und einer Klimaanlage. Zu guter letzt wurde auch noch das Essen übertroffen.
Am Abend gab es dann noch Spiele und mein Team war so gut das wir am Ende eine Champanger Flasche gewonnen haben. Da es gerade so gut lief haben wir auch gleich noch Beachvolleyball um einen Cocktail gespiel und natürlich auch gewonnen :P
Aber bekanntlich reist jede Glücksträhne mal. Am Sonntag sind wir ohne Sonne dafür mit Regen aufgewacht und obwohl es nur hin und wieder geregnet hat, kam die Sonne nur selten durch. Dies hat Rikke jedoch nicht davon abgehalten trotz Sonnencreme einen riesen Sonnenbrand zu bekommen. Auch am Montag haben wir die Sonne nur selten gesehen, was jedoch nicht so schlimm war, da es unser Rückreise Tag war und wir 4,5 Stunden auf dem Schiff und 3,5 Stunden im Flugzeug verbracht haben. 
Müde, glücklich und mehr oder weniger braun gebrannt sind wir dann gestern Abend wieder in der Cold Coast eingetrudelt und haben unser Studentenleben heute morgen wieder aufgenommen. Aber genug geredet, jetzt lass ich mal die Bilder für sich sprechen :)

again... Rikki und die Resort Ziege living the life Ausblick vom Restaurant Sommer, Sonne, Strand eine Coke, Liegestühle und ein bisschen Sonnenschein swimming :) unser Begrüßungskomitee Paradies 

28Oktober
2013

Fraser Island

Sooo, jetzt habe ich wieder Zeit mich zu melden.
Nachdem die Midterms geschrieben sind kann ich auch endlich der Bibliothek mal wieder den Rücken kehren. Sie wird uns bestimmt vermissen, denn wir haben so gut wie dort gewohnt während der Exam-Zeit.

Um uns ein bisschen selbst zu belohnen haben wir entschieden nach den Klausuren nach Fraser Island zu fahren. Fraser ist eine Insel nördlich von Brisbane deren Grund nur aus Sand besteht. Umso erstaunlicher ist es dass es jede Menge Bäume und Pflanzen und sogar einen kleinen Regenwald auf der Insel gibt. Das ganze hat sich dann von Zeit zu Zeit als kleines Abenteuer entpuppt.
Bereits als wir losfahren wollten gab es die ersten Missverständnisse.
Unser Unireisebüro möchte immer eine Bestätigung am Reisetag dass wir wirklich gehen, also haben wir angerufen. Dann ist ihnen aufgefallen dass sie unser Hostel für die Nacht vor der Tour einen Tag zu früh gebucht hatten. Nach einer langen dreiviertel Stunde warten wurden wir dann angerufen dass sie uns für diese Nacht bereits in die Wilderniss Lodge eingebucht haben wo die Tourteilnehmer wohnen. Glück für uns, denn auf einmal hatten wir Abendessen und Frühstück direkt inklusive. Es konnte dann also wenn auch ein bisschen verspätet losgehen.
Auf der Fahrt hatten wir dann jede Menge Spaß und mussten feststellen das das Roadentertainment in Australien um einiges besser ist als in Deutschland. Hier ein Beispiel:

Nach einer Runde Trivia geht's einem doch gleich viel besser, vor allem da das Fahren sonst langweilig werden kann wenn alle Mitfahrer schlafen und die Höchstgeschwindigkeit 110 ist, meist aber nur 90 oder 100 km/h erlaubt sind. Aber wenigstens eine Sache war altbekannt, Baustellen überall. Hier haben die Australier auch gleich eine Quelle für Arbeitsplätze gefunden, denn wer braucht schon Ampeln? Hier müssen Roadworkers sich mit nem Schild "Slow" oder "Stop" auf die Straße stellen und so den Verkehr regeln. 
Da es eine gute 5 Stunden Fahrt ist haben Rikke und ich uns mit dem Fahren abgewechselt während Maya und Mimmi es sich hinten gemütlich gemacht haben:

  

In Hervey Bay angekommen mussten wir dann einige Zeit auf die Fähre warten und haben die Gelegenheit für eine Kaffeepause genutzt.

Danach ging es dann los nach Fraser Island. An der Anlegestelle wurden wir dann mit einem kleinen grünen "Zug" abgeholt wie man ihn eigentlich nur aus Kinderparks wie die Ravensburger Spieleland kennt. Kurze Zeit später waren wir dann auch schon eingecheckt und konnten unser Zimmer in der Wildernis Lodge beziehen. Die Unterkunft könnt ihr euch aber wie ein normales Hostel vorstellen. Zum Essen gings dann an die Dingo Bar. Hier haben wir dann auch gleich Bekanntschaft mit Vögeln gemacht die einem das Essen vom Teller stehlen wollen und Ratten die unter den Tischen nach Essensresten fischen. Wie ihr seht also eine sehr gemütliche Essensatmoshpäre. Und weil wir schon so daran gewöhnt waren wurde uns auch gleich erzählt dass einige der giftigsten Schlangen Australiens auf der Insel wohnen, aber wir sollen dennoch unser Essen genießen. Guten Appetit!

Am nächsten Morgen haben wir dann die Tour gestartet. Da der Untergrund ja komplett aus Sand ist wurden wir mit einem zum Bus umfunktionierten LKW herumgefahren. Die Fahrt war ziemlich hügelig und danach sah mein Mageninhalt wahrscheinlich aus wie ein Milchshake. Für die erwachsenen Kinder unter uns die LKW fahren lieben ist es wahrscheinlich der perfekte Spielplatz. Und wenn wir schon beim Fahren sind kann ich auch gleich ein Vorurteil widerlegen. Frauen können sehr wohl Auto/LKW fahren. Wir hatten die einzige Fahrerin auf der Insel und waren der einzige LKW der nicht stecken geblieben ist. Dafür waren wir diejenigen die den Anderen wieder aus dem Sand geholfen haben. 

Rikke und ich haben dann auch noch einen Foto Wettbewerb gestartet, wer die meisten und besten Fotos macht. Alleine aus dem Grund damit wir endlich mal ein paar Fotos haben. Einen Gewinner gibt es allerdings noch nicht. Einige meiner Ergebnisse werde ich aber am Schluss anfügen :)

Auf der Insel haben wir jedenfalls einige schöne Strände, ein Schiffswrack, schöne Lookouts usw. gesehen. Währenddessen haben wir auch noch einiges über die Geschichte und die Fakten über die Insel gelernt, damit möchte ich euch aber an dieser Stelle nicht langweilen.

Dingos oder andere gefährliche oder nicht so gefährliche Tiere haben wir trotz allen Vorwarnungen dann doch nicht gesehen. Ob wir darüber traurig oder glücklich sein sollen wissen haben wir noch nicht so genau rausgefunden.

Nach zwei Tagen auf der Insel sollte es dann zurück an die Gold Coast gehen. Da jemand vor uns stecken geblieben ist haben wir allerdings erst mal die 5-Uhr Fähre verpasst und mussten bis 8:30 warten, was hieß wir mussten bis spät in der Nacht nach Hause fahren. Die nächste Herausforderung hieß dann "finde eine Tankstelle die Abends um 9:30 noch offen ist". Man glaubt es kaum aber wir sind durch 5 Kleinstädte gefahren und sind an mindestens 30 Tankstellen vorbei gefahren, aber keine davon hatte noch offen. Also sind wir weiter und weiter gefahren mit einer Tanknadel die stark auf die 0 zu geht ohne etwas dagegen machen zu können. Nach ca 100 km haben wir dann doch tatsächlich eine Tankstelle gefunden und konnten uns wieder entspannen und richtung Heimat düsen. Ich muss sagen ich hätte ja nicht geglaubt dass mein kleines Auto hier die Fahrt so gut meistert, aber es hat nicht einmal versucht uns im Stich zu lassen.
Es blieb also nur noch eine Herausforderung für heute Morgen, herausfinden wie man die Mautgebühr bezahlt. Denn es gab Schilder die besagten "Toll-Bridge ahead" und dann hat diese tolle Brücke auch schon ein Foto gemacht, wie man die Gebühren aber bezahlt das wollte mir keiner verraten. Nach einigen google Exkursen und Anrufen habe ich aber auch das heruasgefunden und bin gleichzeitig 9,14 Dollar ärmer weil ich zweimal über eine Brücke gefahren bin. Die Brücke war nämlich der einzige Mautgebührenpflichtige Abschnitt.

Und nun heißt es erst mal wieder in die Vorlesung sitzen und mehr oder weniger interessanten und uninteressanten Vorträgen zuhören für 3 Tage.

Damit ihr sehen könnt über was ich hier die ganze Zeit rede, hier noch ein paar Fotos.

Bis zum nächsten Mal,
Maren

Fraser Island Maja, Mimmi und Rikke an der Anlegestelle der Fähre Rikke und ich im Lake McKenzie again Ein altes Schiffwrack beaches, beaches, beaches unser Bus Sandgestein unser Bus samt Fahrerin Rikke oben auf dem Lookout unsere Gruppe 

14Oktober
2013

Höher, schneller, weiter...

G'day,

ich dachte nachdem ich am Freitag mal wieder aus einem Flugzeug gesprungen und heile wieder auf den sicheren Boden zurück gekehrt bin teile ich ein paar Fotos mit euch.
Da ich ja bereits vor vier Jahren einen Fallschirmsprung gemacht habe war es dieses mal nicht mehr so aufregend als in Neuseeland. Dafür war der Sprung 1000 ft höher und der freie Fall somit auch ca 10 Sekunden länger.
Da morgens um 8 Uhr die schöneste Zeit zum springen ist sind wir bereits um 5 Uhr aufgestanden um nach Byron Bay zu fahren. Da Byron in einem anderen Staat ist und uns eine Stunde voraus sind wir theoretisch schon um 7 gesprungen. Also haben wir uns ein bisschen müde auf den Weg gemacht. Das frühe Aufstehen hat sich jedoch gelohnt, denn wir hatten strahlenden Sonnenschein und einen wolkenlosen Himmel. Bis wir dann gesprungen sind hatte es auch bereits 25 Grad. Also das perfekte Sprungwetter.
Oben angekommen ist dann einer nach dem anderen aus dem Flugzeug gepurzelt und da ich kein Skydive Neuling mehr war hat mein Instructor den Sprung auch gleich mit einem dreifachen Rückwärtssalto gestartet. In der Luft haben wir dann jede Menge Unfug mit dem Fotograf gemacht bevor der Fallschrim aufging und ich ihn selbst bis fast zum Boden lenken durfte. Ich muss jedoch zugeben die Aussicht in Neuseeland war um einiges beeindruckender als hier :)
Nach einem aufregenden Morgen gings dann den Rest des Tages an den Strand die Sonne genießen, bevor es abends noch in die Uni zum lernen ging, denn hier gibt es diese unangenehme Woche die sich Midterms Week nennt. Während der Woche finden in allen Fächern Klausuren statt und alle Assignments des ersten Semesters müssen abgegeben werden. Die nächste Woche werdet ihr also keine Adrenalingeschichten bekommen, denn die nächsten Tage werden also lernintensiv und ehr langweilig werden.
Ich werde mich aber so bald wie möglich wieder mit Neuigkeiten melden, bis dahin müsst ihr euch mit diesem Eintrag und den folgenden Bildern begnügen.

Bis dann, sonnige Grüße Cool

los gehts! Aussicht während dem Flug nach obend und da ist Marielle als erste aus dem Flugzeug gefallen :) kurz vor dem Sprung in der Luft sitzend... and here it goes... ein paar back flips machen das Leben interessanter I believe I can fly...und auf einmal steht die Welt kopf und weils so schön war noch ein Foto zum genießen und schon sind wir wieder sicher auf dem Boden zurück :) und noch einmal ein zufriedenes Lächeln nach einem tollen Sprung 

05Oktober
2013

Unileben

Hallöchen!

Nachdem ich mich seit längerer Zeit nicht mehr gemeldet habe kommt hier einen neuen Eintrag. In letzter Zeit gibt es nicht so viel spannendes zu berichten. Der Alltag hat mich wohl eingeholt, denn langsam sollte ich auch mal was für die Uni tun. Es gibt einige Präsentationen die noch zu halten sind und bis in zwei Wochen müssen auch noch zwei wissenschaftliche Arbeiten abgegeben werden. Und dann sind da noch diese unangenehmen Momente die sich "unannounced quizes" nennen. Also ja, ich mache hin und wieder doch auch was sinnvolles hier :P
Nichtsdestotrotz habe ich natürlich nach wie vor viel Spaß und genieße meine Zeit in Australien. Die Anzahl der Partys ist zwar stark zurück gegangen, wurden aber mit regelmäßigen BBQs, Filmabenden usw. erzsetzt.

Das Wetter wird auch immer besser und uns steht wohl ein ziemlich heißer Sommer bevor. Wir haben nämlich gerade mal Frühling und die 30 Grad Marke ist schon geknackt was wohl selbst für die Gold Coast unüblich ist. Ich will mich aber mal nicht beschweren denn hin und wieder ein Tag am Strand ist schließlich auch was schönes, auch wenn ich es bisher immer noch nicht geschafft habe surfen zu gehen. Das macht aber nichts, ein typisches Australien-Surf Bild ist trotzdem zusatande gekommen :)

Uniausflug an den Strand Broadbeach

Dass es in Australien kein richtiges Brot gibt dürfte den meisten ja bekannt sein. Dank eines schedischen Möbelhauses können wir diese Lücke jetzt aber auch schließen, denn IKEA verkauft hier doch tatsächlich Backmischungen für dunkles Körnerbrot obwohl die Aussies das Brot so überhaupt nicht mögen. Also Pech für die, Glück für uns, endlich gibt es mal wieder richtiges Brot und nicht nur wabbeliges Toastbrot.

An dieser Stelle werd ich mich auch gleich mal entschuligen, denn ich bin sehr schlecht im Fotosmachen. Ich vergesse meine Kamera immer zu Hause und wenn ich sie mal dabei habe mache ich erst keine Fotos. Dementsprechend wird dieser Blogeintrag auch mit weiger Fotos auskommen müssen, da nicht sehr viele existieren. Ich werde euch einfach unten weitere Fotos posten, die euch vielleicht interessieren könnten.

Das wars erst mal von mir, ich werde mich hoffentlich bald wieder bei euch mit Neuigkeiten melden :)

sonnige Grüße, 
Maren

Mit Maya, Rikke und Mimmi  Bond Stock launch mit Jodie und Marielle Live Musik auf dem Campus Don's die berühmte Unibar Jodie und ich

 

08Sept
2013

O-Week

Hallöchen zusammen,

so jetzt habe ich endlich wieder Zeit gefunden einen Blog Eintrag zu schreiben. Ich muss sagen die Orientation Week war sehr voll gepackt und war wahrscheinlich eine der besten Wochen die ich hier in Australien haben werde. Aber fangen wir von vorne an.

Die O-Week ist hauptsächelich dazu da sich in alle Fächer einzuschreiben, alle administrativen Aufgaben zu erledigen und vor allem um Leute kennen zu lernen. Natürlich dürfen da die Partys auch nicht fehlen. 

Als aller erstes sollte ich euch aber vielleicht erzählen dass ich bereits einen ziemlich coolen Freund hier gefunden habe, mit dem ich des öfteren mein Bett teile. Was natürlich vor allem momentan schön sein kann da es nachts noch ziemlich kalt werden kann. Henry und ich haben uns eigentlich direkt an meinem ersten Tag an der Gold Coast ineinander verliebt. Deshalb möchte ich ihn euch natürlich auch vorstellen:

das ist Henry, unsere WG Katze und er liebt mein Bett :)

Henry ist jedoch nicht der einzige den ich hier kennen gelernt habe. Es haben so viele neue Studenten hier an der Bond Uni begonnen, man trifft jeden Tag neue, nette Leute hier, vor allem bei den Abendveranstaltungen.

Am Montag wurde die O-Week mit der Trivia Night begonnen. Verschiedene Teams sind in einem Quiz in verschiedenen Themenbereichen gegeneinander angetreten. Danach hatte ich bereits Leute von 8 verschiedenen Ländern kennen gelernt. 

Dienstag Abend ist Toga Abend. Die traditionelle Togaparty stand an und alle haben sich in Leintücher eingewickelt und in der Unibar und später auch in einem Club ins Surfers Paradise gefeiert. Aus Erfahrung kann ich nun berichten dass es gar nicht so einfach ist eine Toga zu binden die auch den gnzen Abend hält. Selbst mit Youtube Tutorial mussten wir am Ende einfach inprovisieren. 15 Versuche und 100 Sicherheitsnadeln später war das Werk dann vollbracht. Es waren vielleicht nicht die schönsten Togas, aber sie haben ihren Zweck erfüllt. Damit ihr euch darunter was vorstellen könnt, hier ein paar Bilder

fertig gerichtet zum ausgehen. Nicht schön aber selten :) Don's - die Uni Bar

Am Mittwoch wurden wir dann offiziell bei Sandstone at Sunset an der Bond Uni begrüßt

Jetzt sind wir offiziell Bondies

Auch von einer Hypnose wurden wir nicht verschont. Australiens berühmtester Hypnotiseur war am Mittwoch Abend zu Besuch und hat einige freiwillige Studenten hypnotisiert und alle möglichen verrückten Sachen machen lassen. Bis zu dem Zeitpunkt habe ich ja nicht geglaubt dass sowas überhaupt funktioniert, musste mich aber eines Anderen belehren lassen. Und ich kann euch sagen es war ziemlich lustig :D Fotos davon gibt es leider keine.

Dafür werdet ihr aber gleich im wahrsten Sinne des Wortes von meinen Donnerstag Bildern geblendet werden. Denn es war Tight and Bright Party. Also kam jeder in engen und neonfarbenen Klamotten. Bei der Gelegenheit haben wir auch gleich die Jungs in Frauenklamotten gesteckt damit sie auch schön eng waren und knall gelber Nagellack durfte natürlich auch nicht fehlen. Ihr könnt euch also vorstellen dass wir jede Menge Spaß hatten. Es ist echt anstrengen dass die Australier immer Motto Partys machen müssen, da man auch jedes mal etwas passendes zum Anziehen braucht. Wenn man das Ergebniss dann aber sieht ist es die Shopping Tour wert. Hier ein paar Eindrücke von Donnerstag Abend:

Der gelbe Nagellack...  colour, colour, colour!  Bright, Brighter, Bondies 

Nach einer anstrengenden Woche war es dann am Freitag Zeit sich ein wenig zu erholen. Deshalb hat unser lieber Student Council eine große Leinwand neben dem See aufgestellt und wir haben draußen den Film Identity Thief geschaut. Der einzige Nachteil war die Kälte später am Abend. Bei den Tagestemperaturen kann man leicht vergessen dass es eigentlich noch Winter ist.

Um noch ein bisschen mehr relaxen zu können sind wir am Samstag Morgen alle zusammen zum Broadbeach gefahren und hatten einen schönen Tag dort. 

Bondis am Strand

Bei so vielen Leuten ist es natürlich auch leicht noch mehr Studenten kennen zu lernen und bei der Gelegenheit auch direkt die Abendplanung mit neuen Freunden in Angriff zu nehmen. Da wir ja nun alle ausgeruht waren konnten wir wieder feiern gehen. Schließlich gibt es noch einige Clubs die erkundet werden wollen. Nach den legendären Pregames in den Varsity Shores sind wir dann mit über 30 Leuten nach Broadbeach weiter gezogen um "Platinum" unsicher zu machen.

Rikke von Dänemark und ich

Wie ihr seht war die erste Uniwoche ziemlich ereignissreich und wir hatten jede Menge Spaß. Deshalb ist es an der Zeit für mich noch einmal Energie zu tanken bevor ich mich morgen wieder dem Ernst des Lebens widmen muss, denn morgen ist Beginn der Vorlesungszeit. Aber keine Angst es wird trotzdem noch genügend zu berichten geben, denn ich habe zwar ziemlich vollgepackte Unitage von Morgens bis Abends um 8, dafür aber Donnerstag und Freitag frei. Die verlängerten Wochenenden werden also für viele Reisen, Roadtrips und andere Aktivitäten genutzt werden. Deshalb, stay tuned :)

Bis dahin, sonnige Grüße von der Gold Coast,
Maren 

27August
2013

the wheels on the car go round and round...

Hallo zusammen,

ich muss schon sagen, ich dachte ich hätte das Landleben hinter mir gelassen als ich nach Frankfurt gezogen bin und somit auch gute Bus und Bahn Verbindungen. Aber falsch gedacht, hier in Robina fahren die Busse maximal jede halbe Stunden, halten sich nicht an Fahrpläne und sind teuer. Ich muss sagen ich vermisse mein daheimgebliebenes Pololöchen ziemlich...Da ich es allerdings nicht gewohnt bin festzusitzen und sowieso einige Roadtrips machen möchte muss ich an dieser Stelle leider beichten dass ich fremd gegangen bin. Ich habe mir nämlich hier ein Auto gekauft. Ich muss sagen es ist echt ein altes Teil und lange nicht vergleichbar mit meinem richtigen, aber es hat vier Räder und fährt :) Damit ihr euch was darunter vorstellen könnt, bekommt ihr auch gleich ein Bild dazu:

Darf ich vorstellen, mein Ford Festiva (1999). Ich muss sagen damit hab ich einen rightig guten Deal gemacht. Er war billig, hat alles wichtige erst neu bekommen und der Händler kauft ihn mir am Ende sogar wieder ab wenn ich möchte. 

Ein Auto kaufen ist ja nun nicht all zu schwer, fahren gestaltet sich da dann doch ein bisschen schwerer. Da ich noch nie auf der linken Seite gefahren bin muss ich mich erst noch dran gewöhnen. Das Schlimmste ist aber dass alles auf der falschen Seite ist. Ich bin als ich zur Testfahrt gehen wollte erst mal auf der falschen Seite eingestiegen und hab mich gewundert warum ich kein Lenkrad vor mir hatte. Als ich dann meinen Fahrersitz gefunden habe konnte ich endlich losfahren. Ich glaube jedoch, dass ich bald einen blauen Arm haben werden, da ich ständig mit meinen rechten Arm gegen die Tür knalle beim Versuch zu schalten. Siet ganz so aus als müsste ich einem Gehirn mal dringen beibringen dass die Schaltung für die nächsten Monate links ist. Ich bin jedoch heim gekommen ohne einen Unfall zu bauen oder ausversehen auf der rechten Seite der Straße zu fahren. Es besteht also Hoffnung :)

So das wars erst mal von mir, wenn es Neuigkeiten gibt werde ich mich wieder melden.

Bis dann, machts gut,
Maren 

Auf dieser Seite werden lediglich die 10 neuesten Blogeinträge angezeigt. Ältere Einträge können über das Archiv auf der rechten Seite dieses Blogs aufgerufen werden.